Im Zuge der Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt massiv verändern. Während die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz für viele eine bedeutende Begleiterscheinung hinsichtlich der technologischen Neuerungen ist, schaffte es die Fraunhofer-Gesellschaft mittels ihrer Ausstellung Erlebniswelt »#Zukunftsarbeit« die Chancen und Potenziale der neuen Formen der Arbeit als Feld der Möglichkeiten zu präsentieren und dem Besucher zugänglich zu machen. Forschungsergebnisse der Fraunhofer-Institute wurden an Beispielen der Produktionsarbeit und des Gesundheitswesens für die Besucher interaktiv gestaltet.

Eröffnung Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

Wie die Zukunft der Arbeit aussieht, was sich verändert und wie viel Arbeit es nach der Änderung noch geben wird, zeigte die Ausstellung der Fraunhofer-Gesellschaft Erlebniswelt »#Zukunftsarbeit« zum Jahr der Wissenschaft 2018. In seiner Eröffnungsrede sprach Präsident Prof. Reimund Neugebauer über die zukünftigen Entwicklungen und stellte hierzu drei Thesen über die Auswirkungen sowie die vorhandenen Chancen zur Mitgestaltung der durch die Digitalisierung bedingten Veränderungen der Arbeitswelt vor.

Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel

Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Thomas Rachel sprach zur Eröffnung der Erlebniswelt als Vertreter der Politik über die Perspektiven der Digitalisierung in der Arbeitswelt, besonders über ihre Chancen zur Unterstützung und Entlastung sowie der Schaffung neuer Arbeitsplätze. In seiner Rede stellt er die Möglichkeiten der Mitwirkung an der zukünftigen Gestaltung der Arbeitswelt in den Fokus und betont hierbei die positiven Auswirkungen des bevorstehenden Wandels.

Podiumsdiskussion

Die Digitalisierung in der Arbeitswelt wird aus den Perspektiven verschiedener Branchen und deren Vertreter beleuchtet. Prof. Michael Schenk (Leiter des Fraunhofer IFF), Dr. Jan-Marc Lischka (Leiter des Siemens Gasturbinenwerks Berlin), Prof. Christel Bienstein (Präsidentin des DBfK) sowie Reiner Hoffmann (Vorsitzender des DGB) debattieren innerhalb einer Podiumsdiskussion über die bevorstehenden Veränderungen in der Arbeitswelt der Forschung, Wirtschaft, Gesundheit und Gewerkschaft. (vho)

Keine Kommentare vorhanden

Das Kommentarfeld darf nicht leer sein
Bitte einen Namen angeben
Bitte valide E-Mail-Adresse angeben
Sicherheits-Check:
Zwei + = 2
Bitte Zahl eintragen!
image description
Experte
Alle anzeigen
Thomas Bendig
  • Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie
Weitere Artikel
Alle anzeigen
Ungleich besser
Digital Leadership heißt Kompetenzen schulen
Zukunftsforschung für die Gesellschaft
Stellenangebote
Alle anzeigen