»Die Verteilung der iPads im deutschen Bundestag hat mehr für die Netzpolitik getan, als die gesamte Enquete«, gab Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, auf dem politischen Abend des Fraunhofer-Verbundes IuK-Technologie und der Initiative D21 zum Besten. Auf der Veranstaltung am 12. Juni 2012 in den Rheinhardtstraßenhöfen wurde unter anderem die Zukunft der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft besprochen, die zwar aktuell verlängert wurde, demnächst jedoch ausläuft.

Das hochkarätig besetzte Panel sprach sich für einen ständigen Ausschuss unter Beteiligung externer Sachverständiger aus. »Wir wünschen uns einen ständigen Ansprechpartner, der sich dem Thema verschrieben hat«, betonte Prof. Dieter Spath, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, der für die Forschung sprach. Burckhardt Bonello von Found Fair Ventures plädierte für mehr Mut zum Risiko, wenn es um Innovationen in der Wirtschaft geht.

Während Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, anführte, dass neue Entwicklungen häufig auch aus etablierten Unternehmen kommen. Die Politik wurde von Parlamentarier Jimmy Schulz (FDP) vertreten. Denn die diskutierten Ansätze sollen dort umgesetzt werden. Die Moderation übernahm Christian Stöcker, Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online.  (kda)

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