Die Globalisierung der Märkte, verkürzte Produktlebenszyklen, steigende Komplexität von Produkten und Dienstleistungen und erhöhte Interdisziplinarität der Forschung und Entwicklung setzen Unternehmen einem hohen Innovationsdruck aus. Open Innovation stellt eine neue Strategie im Innovationsmanagement dar. Sie zielt darauf ab, externe Wissensquellen stärker zu nutzen. Open Innovation bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein großes Potenzial, Produkte und Dienstleistungen effizienter, effektiver und in kürzerer Zeit zu entwickeln.

»Science&People« ist eine Event Reihe, die es sich zur Aufgabe macht den Austausch zwischen Forschenden, Experten und einer breiten Öffentlichkeit zu fördern. Wissenschaft soll mit einfachen Worten erklärt, aktuelle und kontroverse Forschung beleuchtet und gesellschaftlich relevante Forschungsinhalte zur Diskussion gestellt werden. Zu diesem Zweck haben sich der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Wissenschaft im Dialog und Elsevier als Partner zusammen geschlossen.

In drei kurzen Vorträgen gehen die Experten auf sehr unterschiedliche und anschauliche Art auf Aspekte von Open Innovation ein und diskutieren anschließend mit den Gästen über deren Chancen und Grenzen.

Die SprecherInnen freuen sich darauf, sich mit den Gästen auszutauschen und zu diskutieren.

Dabei sein werden:

Dr. Esteve Almirall, Direktor Zentrum für Innovation in Städten, ESADE (Universität Ramon Llull):

»Open Innovation – the last 10 years, the next 10 years« (Vortrag auf Englisch)

In this talk we will examine all these transformations of the last 10+ years and take a look ahead to the next 10 years.

Dr. Jens Klessmann, Fachgruppenleiter Geschäftsbereich Digital Public Services, Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS und Boris Gliesmann, Dipl. Museologe, Ethnologisches Museum:

»Tag. Check. Score«

Das Ethnologische Museum Berlin (EMB) hat viele unerschlossene digitalisierte Datenbestände. Im Rahmen des Projekts Commons for Europe haben sich Fraunhofer FOKUS und das EMB zusammengetan, um dieses Problem zu lösen.

Nadine Sydow, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Solvoluta:

»Von der Idee bis zum Produkt ohne Eigenkapital oder wie hängen Schnecken und Open Innovation zusammen?«

Die Suche nach einem giftfreien Material, an dem Schnecken nicht kleben können, schlug 400 Mal fehl. Die junge Unternehmerin spricht über glückliche Unfälle und entscheidende Momente bis aus ihrer Idee das Produkt Schnexagon wurde.

Herzlich eingeladen wird zu einer interaktiven Fragerunde – am 10. November 2016 ab 19 Uhr im Microsoft Café »The Digital Eatery«, Unter den Linden 17, Berlin.

Einlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 19.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung erfolgt hier.

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Isabel Netzband
  • Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie
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