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Dialog im Museum #10: Gesichtserkennung in Europa

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Der Einsatz von biometrischen Technologien nimmt zu, obwohl sich in ihrer Anwendung immer wieder diskriminierende Tendenzen zeigen. Welchen Nutzen versprechen wir uns von der Technologie?


In China ist jeder Neukunde eines Mobiltelefons seit Dezember letzten Jahres dazu verpflichtet, sein Gesicht scannen zu lassen; Firmen wie Clearview AI aus den USA machen mit riesigen Gesichtsdatenbanken Schlagzeilen. Aber auch in Europa geben bereits zehn Länder an, biometrische Gesichtserkennungsverfahren zur Strafverfolgung zu nutzen. Der Einsatz von biometrischen Technologien nimmt zu, obwohl sich in ihrer Anwendung immer wieder diskriminierende Tendenzen zeigen. Welchen Nutzen versprechen wir uns von der Technologie? Und kann sie so gestaltet werden, dass sie nicht menschenfeindliche Ressentiments reproduziert?

Diskussion:


Ricky Wichum, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Technikgeschichte, ETH Zürich

Lorena Jaume-Palasí, Gründerin von The Ethical Tech Society, Mitglied im Weisenrat zu Künstlicher Intelligenz und Datenpolitik der spanischen Regierung

Florian Kirchbuchner, Leiter der Abteilung Smart Living & Biometric Technologies am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Mehr Informationen zu Programm, Inhalt und Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
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Veranstalter:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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