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Roundtable Man-Machine-Interface

Berlin

Durch Touchscreens, Sprachein- und ausgabe, ist die Bedienung vieler Geräte in den vergangenen Jahren einfacher geworden. Gestik, Augen- oder gar Gedankensteuerung haben ihre Bewährungsproben weitestgehend noch vor sich.


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Bei Experten besteht Einigkeit besteht, dass da viele Chancen für neue Funktionen und Features von elektronischen Geräten und Systemen warten. Für Nutzer müsste aber sicher noch Vieles einfacher werden, damit sie es durchgängig akzeptieren. Es gibt also auch viel Spielraum für nutzerergonomische Fortschritte. Im diesem Roundtable diskutieren Experten mit Führungskräften über den Status der Mensch-Maschinen-Schnittstellen und deren Perspektiven.

Veranstaltungszeit: 13:00 - 18:00 Uhr - für weitere Informationen siehe Link zur Veranstaltung.

Ein PC oder Laptop ist für viele Nutzer immer noch nicht wirklich leicht zu bedienen, ein WLAN nicht im Vorbeigehen einzurichten und ein Smartphone kaum vollständig zu ergründen. TV-Geräte brauchen mitunter eine oder mehrere zusätzliche Settop-Boxen, der Kanalwechsel dauert, anders als früher, weit länger als eine Sekunde und ihr Betriebssystem muss ab und zu rebooted werden. Ein moderner Oberklassewagen hat eine Bedienungsanleitung von 600 bis 800 Seiten, die Hälfte davon bezieht sich auf die Elektronik.

Kein Wunder, dass allenthalben über neue Nutzerschnittstellen nachgedacht wird, von den klassischen Ein- und Ausgabemethoden über wahrnehmungsbasierte Ansätze bis zur nicht mehr nur der Science Fiction zuzuordnenden Gedankensteuerung. Selbst wenn in  den Medien meist die consumer-orientierten Ansätze geschildert werden, scheinen doch viele nützliche Anwendungsbereiche im B2B-Bereich zu liegen, sei es in der Industrie 4.0, wie z.B. bei der hands-free Smart Maintenance, in der Logistik, im klinischen Bereich oder der Informationsbeschaffung.

So schön ständig neue Funktionen und Features von elektronischen Geräten und Systemen für Manchen auch sein mögen – welche Vorteile bringen sie dem durchschnittlichen Benutzer, wenn er sie nie kennen und bedienen lernen wird? Neue Technik kann begeistern, aber nachhaltig wohl nur, wenn sie einen Nutzen bringt und der B2C- oder B2B-Nutzer sie in seinem Alltag akzeptiert, andernfalls ist sie eher innovationsfeindlich.

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Weitere Informationen zur Veranstaltung
Veranstaltungsort:
Berlin
Fraunhofer Forum, Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
Veranstalter:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, deutsche ict- + medienakademie
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