Unterm Strich: 150 Millionen = verkaufte Musik-CDs in Deutschland pro Jahr, 1:10 bis 1:15 = aktuell geschätztes Verhältnis zwischen legalem und illegalem Musikdownload in Deutschland, 340 bis 500 Millionen = Anzahl der Songs, die die Deutschen 2007 illegal herunter geladen werden.

Das digitale Zeitalter hat die Musikindustrie revolutioniert. Doch nicht alle Facetten konnten mit der Entwicklung Schritt halten. Ein Problem ist dabei nicht nur die Beantwortung der Frage, wie Urheberrechte gewahrt und kontrolliert werden können. Es müssen auch technische Standards geschaffen werden, die bei einem legalen Erwerb von Musiktiteln ein unkompliziertes Tauschen möglich machen. Unmittelbar damit verbunden ist die Frage, wie professionelle Anwender und private Nutzer in dem stetig wachsenden Datendschungel noch den Überblick behalten können. Zukunftsweisende Lösungen liefern Metadatentechnologien, die Informationen intelligent miteinander verbinden können: Heute können Nutzer bereits in ihren Musiksammlungen nach Titeln suchen, die ihrer Stimmung entsprechen. Viele Anwendungen der Musikbranche sind jedoch nur dann attraktiv, wenn die benötigten Daten schnell und unterbrechungsfrei geladen werden können. Zwar sorgen gleichzeitig moderne Kommunikationstechnologien für immer größere Bandbreiten, doch die werden durch das derzeit exponenziell steigende Datenaufkommen ausgereizt. Mit der wachsenden Datenflut werden deshalb Technologien zur Komprimierung von Audio und Videodateien eine Schlüsselfunktion einnehmen.

Wann haben Sie zum letzten Mal einen Musiktitel oder einen Klingelton für Ihr Handy aus dem Internet geladen? Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach nutzen nur 15 Prozent der Deutschen kostenpflichtige Musikangebote aus dem Internet. Allein hierzulande wurden nach Angaben des Bundesmusikverbandes 14 Mal mehr Lieder illegal aus dem Internet heruntergeladen als legal über Downloadshops verkauft. Die Branche fürchtet ein „Down durch Download“: Illegal aus dem Internet heruntergeladene Songs, selbst gebrannte CDs und DVDs, Musikkopien auf Computern, MP3-Playern und Handys seien nicht nur die größte Konkurrenz für den Musikverkauf, sie bedrohen die Branche auch existenziell. Vor allem in Tauschbörsen, den sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerken, wandern oftmals urheberrechtlich geschützte Dateien wie Musik, Hörbücher, Filme und Software illegal von einem Rechner zum andern. Dieses digitale Dilemma hat mit dem Start des Tauschbörsenpioniers Napster vor zehn Jahren ungeahnte Ausmaße angenommen. Wie die Musikindustrie versucht neue Kaufargumente zu finden, zeigt der Versuch von MySpace. Für die USA hat das Portal seit kurzem das Onlinemusikangebot MySpace-Music ins Leben gerufen, in dem nach Unternehmensangaben Titel von annähernd fünf Millionen Künstlern zur Verfügung stehen sollen. Gemeinsam mit den großen Musikkonzernen Universal, EMI, Warner und Sony hat sich der Betreiber darauf geeignet, dass die Musiktitel als Streaming kostenfrei verfügbar sind. Erst der Download eines Musiktitels wird kostenpflichtig. Dass es die Vielzahl legaler Angebote schwer hat, sich neben der illegalen Konkurrenz in Tauschbörsen, Blogs und Newsgroups zu behaupten, belegen mittlerweile mehrere Dutzend Studien aus dem In- und Ausland. Der Bedarf an Lösungen ist enorm: Bis 2010 erwartet der Weltverband der Phonoindustrie, dass der Anteil der als Download verkauften Musik auf 25 Prozent steigen wird. Die Technik trägt mit der Integration von mp3-Funktionen in Mobiltelefonen zusätzlich das ihre dazu bei. Mittlerweile sind 50 Prozent aller Mobiltelefone mit mp3-Playern ausgestattet, berichtet der deutsche Branchenverband BITKOM. Mittlerweile basieren zahlreiche neue Geschäftsmodelle auf der Tatsache, dass Musikstücke zunehmend auch über das Mobilfunknetz vertrieben werden. Beispiel dafür ist „vybemobile“, eine Tochter des Mobilfunkunternehmens E-Plus, die das Mobiltelefonieren mit dem mobilen Download aktueller Musiktitel verknüpft. Seit Jahren diskutieren Musikproduzenten, Künstler, Musikkonzerne sowie Gesetzgeber über mögliche Lösungen. Dabei bewegt sich die Diskussion zwischen zwei extremen Positionen: Der vollständigen Freigabe aller Musiktitel - ohne jeglichen Kopierschutz. Und der Forderung, jeden Titel automatisch mit einer Lizenz für nur ein Medium zu koppeln. Dabei geht es um grundsätzliche Fragen wie dem Schutz des geistigen Eigentums, die Verwaltung derdahinter stehenden Rechte und der Absicherung des jeweiligen Geschäftsmodells. Die Möglichkeiten und Grenzen des Strukturwandels in der Musikindustrie werden dabei maßgeblich vom technisch Machbaren bestimmt. So gibt es unterschiedliche Ansätze innerhalb des Digitalen Rechtemanagements (DRM), wie die nicht erwünschte Nutzung eingeschränkt, beziehungsweise verhindert wird und parallel dazu dem jeweils gewünschten Geschäftsmodell angepasst werden kann. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeiten, ausschließlich autorisierte Musiktitel zur Nutzung zu vergeben und das digitale Produkt mit einem Wasserzeichen (digital watermarking) zu versehen, so dass Missbrauch erkennbar oder verfolgbar wird. Oder aber auf Varianten zu setzen, die über Zusatznutzen einen Anreiz zum Kauf bieten. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Inhalt und dem jeweiligen Geschäftsmodell ab. Technisch gesehen arbeitet DRM mit verschlüsselten Inhalten, die beim Erwerb einer Lizenz freigeschaltet werden. Denkbar sind dabei aber auch Versionen zum Probehören: Der Kunde erhält ein Musikstück vorab mit einer Lizenz für einmaliges Abspielen. Gefällt ihm das Gehörte, kann er eine dauerhafte Lizenz erwerben. Zudem ist es möglich Subskriptionsmodelle einzuführen, bei denen Kunden wie bei einem Abonnement eine feste Gebühr zahlen und dafür (auf Zeit) Zugriff auf eine bestimmte Anzahl von Inhalten erhalten. Das Fraunhofer IDMT hat mit Freebies # ein weiterführendes und breit einsetzbares System entwickelt, das nicht nur die Frage klärt, wie ein Nutzer eine Lizenz erwerben kann, sondern auch Lösungen dafür bietet, wie der Nutzer seine Musiktitel legal tauschen kann. Anders als derzeit am Markt eingesetzte Rechtsmanagement-Systeme von Microsoft oder Apple ist Freebies keine firmenspezifische Technologie, die auf bestimmte Geräte oder Plattformen beschränkt ist. Jede Tauschbörse und jeder Onlineshop kann diese Technologie in ihr bestehendes System integrieren und die Nutzungsrechte anpassen. Dabei unterstützt die Technologie auch die immer wichtiger werdende Strategie des Empfehlungsmarketings: Wegen des immer umfangreicher und damit auch unübersichtlicher werdenden Angebots bei (kostenpflichtigen) Downloadportalen werden persönliche - oder auch maschinell erstellte - Empfehlungen immer wichtiger für eine Kaufentscheidung. Damit potenzielle Käufer Musikportale wie itunes, mp3, musicload oder AOL möglichst umfassend nutzen, werden ihnen Suchinstrumente zur Verfügung gestellt, die ihre persönlichen Vorlieben schnell kennen lernen und durch individuelle interessante Vorschläge einen zusätzlichen Kaufanreiz schaffen. Ein personalisierter Abgleich von Angebot und Nachfrage als Erfolgskriterium im Musikgeschäft wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Attraktive Nischenmärkte können nur dann optimal bedient werden, wenn potenzielle Käuferschichten zeitnah und kostenneutral auf ergänzende und alternative Angebote aufmerksam gemacht werden. Im globalen Musikmarkt der Zukunft wird diese Aufgabe durch personalisierte Musikempfehlungsmaschinen # erfüllt. Erschwert wird die Suche aber nicht nur wegen der hohen Zahl möglicherweise (!) interessanter Musiktitel. Wer nach multimedialen Inhalten sucht, muss im Gegensatz zum klassischen, textbasierten Suchvorgang eine Reihe weiterer Hürden bewältigen. So werden Musikstücke nach wie vor in unterschiedlichen Formaten wie mp3, wma, ogg oder acc abgespeichert. Zudem kann der Inhalt nicht wie ein Text kurz überflogen werden, um ihn kategorisieren zu können. Eine erste Hilfe sind zwar zusätzliche Informationen wie Titel, Name des Albums oder Aufnahmedatum, die bei fast allen Formaten mit in die Datei integriert werden. Zusätzlich aber können inhaltsanalysierende Algorithmen eingesetzt werden, mit deren Hilfe je nach Wunsch bestimmte Melodien gefunden werden. Diese Verfahren basieren auf Metadatentechnologien, die jeden einzelnen Musiktitel nach musikalischen Eigenarten „scannen“ und die Datei um weitere Zusatzinformationen etwa zu Instrumentierung, Rhythmus oder Harmonik ergänzen. Selbst subjektive Eigenschaften, wie die vermittelte Stimmung können „interpretiert“ werden. Da das System zudem lernfähig ist, kann es sich an neue Musikstile, -trends und Nutzergruppen dynamisch anpassen. Je detaillierter und verlässlicher die automatisierte Beschreibung eines Titels und ihrer Bestandteile gelingt, umso breiter ist anschließend die Basis, auf der inhaltsbasierte Empfehlungsmaschinen agieren können. Das Ziel, die Qualität vorhandener Informationen auf semantischer Ebene zu verbessern, ist dabei nicht auf die Anwendungen in der Musikbranche beschränkt. Weltweit forschen und entwickeln unterschiedliche Einrichtungen an der semantischen Annotation # von Multimediainhalten. Dass Inhalte mit weiteren Zusatzinformationen versehen werden, so dass die Bedeutung dieser Inhalte in ganz neuen Dimensionen in Beziehung gesetzt werden kann, ist auch ein Thema bei der zukünftigen Gestaltung des Internets: Im sogenannten Semantischen Web werden die Metadaten Teil des Webs - unabhängig von Plattformen oder Domains. Müssen heute alle Treffer einer Suchmaschine von Menschen gelesen und interpretiert werden, sollen mithilfe der Metadaten Computer die Informationen lesen, verarbeiten und auf eine sinnvolle Art zusammenstellen. Metadatentechnologien spielen aber nicht nur bei der Suche und der Empfehlung von Musiktiteln oder anderen audiovisuellen Dateien eine Rolle, sie bieten auch ein enormes Anwendungspotenzial für Spiele und Edutainmentanwendungen. Beispiel Musikunterricht: Hier können Schüler und Jugendliche mithilfe von Transkriptions- Technologien # ihre Lernanwendungen viel individueller gestalten, indem sie die Struktur von Liedern ihrer Wahl analysieren und für ihre Übungszwecke aufbereiten lassen. Sie können mit Rhythmus, Melodie oder Tempo experimentieren. Begrenzte früher die Ressource Speicherkapazität die Anwendungen mit multimedialen Inhalten, hat sich das Problem heute hin zu Übertragungsmöglichkeiten verlagert. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass das Internet unter der Datenlast „ersticken“ könnte. Als Ursache dafür machen die Forscher, beispielsweise der amerikanischen Beraterfirma Nemertes Research, vor allem Multimedia-Anwendungen, Filesharing, gestreamte Videos oder andere datenintensive Anwendungen aus, die massenhaft durchs Netz geschickt werden. Das deutsche Magazin „Stern“ zitierte im vergangenen Sommer ebenfalls eine amerikanische Studie, nach der das Videoportal YouTube inzwischen für ein Zehntel des Datenverkehrs im World Wide Web verantwortlich ist. Umso wichtiger scheint es, dass Audio- und Videodaten ohne Qualitätsverlust so stark wie möglich komprimiert werden, bevor sie in das Netz geschickt werden. Mithilfe unterschiedlicher Kompressionstechniken werden Audio- und Videosignale „auf das Wesentliche“, also das Sicht- und Sörbare reduziert. Audiocodierverfahren # nutzen sogenannte verlustbehaftete Verfahren, die für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbare Anteile aus einem Musiktitel herausfiltern und erreichen so eine Kompression zwischen Faktor 10 und 30. Bei den verlustfreien Verfahren, bei denen auf der Empfängerseite das Originalsignal Bit für Bit wieder hergestellt werden kann, beträgt der Faktor der Kompression lediglich 2 bis 2,5. Alltägliche Phänomene wie der mp3-Player oder das digitale Fernsehen wären ohne diese Basistechnologien undenkbar. Die meisten Technologien wie etwa der MPEG Layer 2, AAC oder AVC sind zwar allgegenwärtig, dennoch sind sie den Nutzern unbekannt. Nur ein Format hat es geschafft zum Synonym für eine tragbare Musiksammlung zu avancieren: mp3. Das Besondere: Bei der Entwicklung der Algorithmen wurden die Eigenschaften des menschlichen Gehörs berücksichtigt. So kann der Mensch beispielsweise zwei Töne erst ab einem gewissen Mindestunterschied der Frequenz voneinander unterscheiden oder nimmt für kurze Zeit vor und nach sehr lauten Geräuschen leisere Geräusche schlechter oder gar nicht wahr. Das Ursprungssignal muss also nicht exakt abgespeichert werden. Es reicht ein Abspeichern nur derjenigen Signalanteile, die das menschliche Gehör auch wahrnehmen kann. Die meisten Konsumenten haben sich heute an die neuen störungsfreien und hochqualitativen Medieninhalte gewöhnt: Sowohl beim digitalen Musikgenuss wie auch im digitalen Fernsehen. Im Zuge dieser Entwicklungen soll nun endgültig auch die Qualität des Radiosignals verbessert werden. Dafür wurde bereits in den Neunziger Jahren das europäische Forschungsprojekt Eureka 147 gegründet. Das erklärte Ziel: Ablösung der bisherigen analog arbeitenden UKW- Radios. Zwar wurde das fertige System „Digital Audio Broadcasting“ auf der Internationalen Funkausstellung IFA 1995 in Berlin vorgestellt, doch konnte es sich wegen der für Konsumenten uninteressant hohen Kosten für die Endgeräte bislang kaum durchsetzen. Doch die zunächst schleppende Markteinführung könnte sich mittlerweile als Vorteil herausstellen. Denn inzwischen können über das so genannte Digitale Radio plus zahlreiche Zusatzdienste angeboten werden, die in neue Empfangsgeräte als Standard mit eingebaut werden können. Und gerade mit Zusatzdiensten wie dem Senden von Fotos, Texten und Grafiken könnte sich das Medium Radio in der digitalen Medienlandschaft neu positionieren. Einsetzbar wären Zusatzinformationen etwa um nähere Angaben über Interpreten oder Musiktitel zu geben, aber auch um beispielsweise Autofahrern speziell auf ihre jeweils aktuelle Position abgestimmte und grafisch aufbereitete Verkehrsinformationen zur Verfügung zu stellen. Ein noch effizienteres Codierungsverfahren, das DMB visual radio, ermöglicht die starke Einbindung von visuellen Elementen und interaktiven Anwendungen. Wichtige Signale für einen erneuten Anlauf zur Verbreitung des DBA hat die internationale Wellenkonferenz in Genf 2006 gesendet: Sie hat den Weg frei gemacht für weitere DAB-Frequenzen und damit mehr Programm-Kapazität. War die Entwicklung des DBA einst mit dem Anspruch angetreten, dass sich der Klang einer Radiosendung an der Tonqualität einer CD messen soll, hat das Fraunhofer IIS mittlerweile für das digitale Radio die Möglichkeiten des DAB Surround # entwickelt. Mit Surround Anlagen, die damit beworben werden, das Kino ins heimische Wohnzimmer zu holen, können mindestens fünf Lautsprecher und ein Subwoofer so positioniert werden, dass die Töne aus allen Ecken klingen. Solche Klangszenarien sind mittlerweile auch für Übertragungen über das digitale Radio möglich. Das DAB Surround eröffnet Rundfunkanstalten völlig neue Ansätze für ihre Programmgestaltung und dem Zuhörer neue Möglichkeiten der Wahrnehmung. Der Hörer kann akustisch in ein Programm »eintauchen«, wovon vor allem anspruchsvolle Produktionen wie Mitschnitte klassischer Konzerte und Hörspiele profitieren. Klangerlebnisse in ganz anderen Dimensionen ermöglicht die Wellenfeldsynthese #. Sie basiert auf einer Theorie des niederländischen Physikers Christiaan Huygens aus dem 17 Jahrhundert. Sein Prinzip besagt, dass jeder Punkt einer Wellenfront selbst als Ausgangspunkt von Wellen angesehen werden kann. Für die Beschallung eines Raumes bedeutet dies, dass bei der Synthetisierung einer Wellenfront an jedem Ort innerhalb des gebildeten Schallfeldes ein Schalleindruck entsteht, bei dem die einzelnen Schallquellen aus der gleichen virtuellen Position wahrgenommen werden. Nutzt man diesen Effekt im übertragen wird der Besucher vollständig von Lautsprechern „ummantelt“: Die Signale der Lautsprecher werden dabei so aufeinander abgestimmt, dass die Töne nicht mehr auf eine feste Position fixiert sind, sondern als virtuelle Schallquelle frei durch den Raum getragen werden. Das vom Fraunhofer IDMT entwickelte Klangsystem ist heute nicht nur in einigen Kinos eingebaut, sondern sorgt auch in der Clubszene für neue Hörerlebnisse auf der Tanzfläche.

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Julia Edling
  • Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT
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