Im Bundeskanzleramt fand am 25. April der Auftakt zum 12. Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag statt. Angela Merkel empfing 24 Schülerinnen aus Berlin und ließ sich gemeinsam mit ihnen im Unternehmen-Parcours von technischen Exponaten begeistern. Ziel des Girls' Day ist es, mit alten Klischees aufzuräumen und zu zeigen, wie spannend und vielseitig die Berufsaussichten im MINT-Bereich sind – auch für junge Frauen.

So war auch der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie vor Ort mit dabei. Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS zeigte an einem Modell mit selbstfahrenden Autos die »Fahrzeug-zu-X-Kommunikation« für intelligentes Verkehrs- und Fahrtenmanagement. Daran wird erläutert, welche informationstechnischen Voraussetzungen man schaffen muss, um in Großstädten einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Die Fahrzeuge können selbständig miteinander aber auch mit der Verkehrsinfrastruktur (z. B. mit Ampelanlagen) kommunizieren.

Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS demonstrierte Einsatzfelder der IT in der Medizin an einem interaktiven Exponat, das die Anatomie und wichtige Funktionszentren im menschlichen Gehirn veranschaulicht. In einem lebensgroßen 3D-Gehirn-Modell können über Sensoren Nervenfaserbahnen aktiviert werden. Ein Touch-Screen zeigt die inneren Hirn-Strukturen und die Nervenfaserbündel und liefert dazu Erläuterungen. Die Schülerinnen konnten dann selbst – wie eine Neurochirurgin – eine Operation am Gehirn planen.

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