Die Sieger des 27. Bundeswettbewerbs Informatik stehen fest.

Die fünf Nachwuchstalente, kürzlich in Essen ausgezeichnet von Frau Prof. Nicole Schweikardt, der Beiratsvorsitzenden, werden als Bundessieger auch in die Studienstiftung des deutschen Volkes übernommen. Außerdem gibt es (auch für viele weitere Preisträger) Sach- oder Geldpreise.

Als Bundessieger prämiert wurden Simon Blessenohl (Hamburg), Armin Krupp (Meppen), Toni Mattis (Kromsdorf bei Erfurt), Klaas-Hendrik Poelstra (Dortmund), Joachim Priesner (Stuttgart). Weitere Preisträger sind Manuel Eberl (Dingolfing), Niklas Hambüchen (Bonn), Daniel Hugenroth (Ostbevern), Matthias Kemper (Ladbergen), Sarah Lutteropp (Kassel), Ulrich Mierendorff (Sankt Augustin), Philip Trettner (Steinburg).  

Mit dem Ingo-Wegener-Preis für die herausragendste Gesamtleistung ausgezeichnet wurde Joachim Priesner. Einen Sonderpreis für die originellste Einzelidee erhielt Enrico Reiß (Lindow), für den besten Vortrag Joachim Priesner, für besonders kooperatives Verhalten Armin Krupp und für die beste Leistung unter den jüngeren Teilnehmern wurde Jonathan Schmidt-Dominé (Düsseldorf) ausgezeichnet. Der Förderpreis – eine Sprachreise, gestiftet von Steinfels – ging an Sebastian Stamm (Jena). 

Eine Schülerin und 26 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich aus einem Kreis von rund 1.100 Bewerbern in zwei Wettbewerbsdurchgängen für die Endrunde des Bundeswettbewerbs qualifiziert. Dann mussten sie sich an zwei Wettbewerbstagen einer Jury aus sechzehn Informatikern von Schulen, Hochschulen und aus der Wirtschaft stellen. Die Jury bewertete Fachwissen und Persönlichkeit der Kandidaten. So bestand eine der Wettbewerbsaufgaben darin, im Rahmen einer Gruppenarbeit ein Konzept für eine Internet-Suchmaschine zu entwickeln. In Einzelgesprächen mussten die Informatik-Talente ihre Problemlösefähigkeit durch logisches und strukturiertes Denken unter Beweis stellen. 

„Alle Finalisten des Bundeswettbewerbs gehören zum Spitzennachwuchs der deutschen Informatik“, so Schweikardt: „Im gesamten Verlauf des Wettbewerbs haben sie eindrucksvoll nachgewiesen, dass sie sämtliche für dieses Fach wichtigen Kompetenzen und Begabungen in höchstem Maße besitzen.“ Die Endrunde des diesjährigen Bundeswettbewerbs Informatik und die Siegerehrung im Colosseum in Essen wurde vom Energiekonzern RWE ausgerichtet. „Ich bin beeindruckt von den hier gezeigten Leistungen der Schülerinnen und Schüler“, lobte Chittur Ramakrishnan, Geschäftsführer der RWE IT GmbH. 

Der Bundeswettbewerb Informatik ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik und des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und findet seit 1980 statt. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert, von den Landes-Kultusministerien unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. 

Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern beherrschen wollen. Teilnehmen können Schüler und Auszubildende bis 21 Jahre.

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Thomas Bendig
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