KI, Fachkräftemangel und die Zukunft der Verwaltung
Stellen Sie sich vor: Eine Behörde hat immer mehr Aufgaben, aber immer weniger Personal. Bis 2030 fehlen in der Verwaltung über eine Million Fachkräfte – wie soll das gut gehen? Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen, doch zwischen Automatisierung und Herausforderungen wie Datenschutz oder fehlender Datenvernetzung gibt es einiges zu klären. Im neuen Video ordnen Expert*innen von Fraunhofer FOKUS und Fraunhofer IAIS ein, was KI in Behörden heute und morgen leisten kann.
Drei Expert*innen vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS ordnen ein, was Künstliche Intelligenz in der Verwaltung heute und morgen leisten kann. Prof. Dr. Manfred Hauswirth vom Fraunhofer FOKUS erklärt, warum gute Daten die Basis jeder KI-Anwendung sind und wie die Verwaltung in fünf Jahren aussehen könnte. Dr. Laszlo Friedmann vom Fraunhofer IAIS zeigt, welche KI-Typen und Agenten bereits im Einsatz sind und was der EU AI Act für Behörden bedeutet. Dr. Jens Klessmann, ebenfalls vom Fraunhofer FOKUS, gibt praktische Tipps zum Testen von KI im Team und stellt den KI-Potenzialcheck für Kommunen vor. Auch die Angst vor Fehlern und der richtige Einstieg kommen zur Sprache.
Der Fachkräftemangel in der Verwaltung ist längst Realität. Umso wichtiger wird der gezielte Einsatz von KI, um Behörden auch künftig handlungsfähig zu halten. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie allein, sondern eine solide Datenbasis, klare rechtliche Leitplanken und Mitarbeitende, die den Wandel aktiv mittragen. Der EU AI Act setzt hierfür den rechtlichen Rahmen, der KI-Potenzialcheck bietet Kommunen einen niedrigschwelligen Einstieg. So kann aus der unsichtbaren Krise eine sichtbare Chance werden: eine Verwaltung, die digitaler, effizienter und zugleich bürgernah bleibt – heute und in Zukunft.