E-Government

Leuchtende Karte Europas bei Nacht: Blaue und goldene Linien verbinden Stromnetzknoten über Ländergrenzen hinweg.

Europe, meet your twin

Das Stromnetz muss heute viel flexibler sein als früher: Solarstrom, Speicher und E-Autos verändern, wie Energie erzeugt und verbraucht wird. Im Forschungsprojekt TwinEU entwickeln 75 Partner aus 15 Ländern digitale Zwillinge des Energiesystems. Das Fraunhofer FIT koordiniert das Projekt. Wie lassen sich diese Modelle über Ländergrenzen hinweg verbinden, ohne sensible Netzdaten preiszugeben?

Die unsichtbare Krise

Stellen Sie sich vor: Eine Behörde hat immer mehr Aufgaben, aber immer weniger Personal. Bis 2030 fehlen in der Verwaltung über eine Million Fachkräfte – wie soll das gut gehen? Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen, doch zwischen Automatisierung und Herausforderungen wie Datenschutz oder fehlender Datenvernetzung gibt es einiges zu klären. Im neuen Video ordnen Expert*innen von Fraunhofer FOKUS und Fraunhofer IAIS ein, was KI in Behörden heute und morgen leisten kann.

Illustration eines leuchtenden Quantenprozessors auf einer dunklen Leiterplatte mit zahlreichen elektronischen Verbindungen. Blaue Partikel steigen aus dem Prozessor auf.

»FullStaQD« – Europas Initiative für kollaboratives Quantencomputing

Quantencomputing verspricht, komplexe Probleme neu zu denken – doch der Weg von der Forschung in die Anwendung ist noch lang. Genau hier setzt »FullStaQD« an: ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Projekt am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

Grafische Darstellung eines digitalen Produktpasses. Zu sehen sind übereinanderliegende, blaue Karten mit der Aufschrift „Digitaler Produktpass“, einer Produkt-ID und einem QR-Code. Die Illustration symbolisiert die digitale Identifikation und Nachverfolgbarkeit eines Produkts.

Der Digitale Produktpass

Was ab 2027 EU-weit zur regulatorischen Pflicht wird, kann schon heute als strategischer Hebel genutzt werden – für mehr Ressourceneffizienz, höhere Produktivität und neue digitale Geschäftsmodelle. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern hat mit »Eclipse BaSyx« eine kostenfreie Open-Source-Lösung entwickelt, die Unternehmen beim Einstieg in diese Form der Digitalisierung unterstützt.

Das Bild ist ein Thumbnail eines YouTube-Videos. Im Hintergrund sind zwei Hände zu sehen, die einen Handschlag formen. Im Vordergrund stehen in grüner Schrift Titel und Untertitel des Artikels.

Matchmaking in der angewandten Forschung

Komplexe unternehmerische Problemstellungen lassen sich häufig nicht im Alleingang lösen – oft braucht es wissenschaftliche Expertise! Wie aber können unternehmerische Forschungsbedarfe und fachlich geeignete Wissenschaftler*innen nun einfach und effizient zusammengebracht werden? Über eine Matchmaking-Plattform! In der neuen Folge von »Fraunhofer Innovisions: Nachgeforscht« mit Carl Heinze, Projektleiter bei Fraunhofer, sprechen wir über »Fraunhofer Match«.

Eine Dating-Plattform für die angewandte Wissenschaft

Die angewandte Forschung steht vor einem Grundsatzproblem, das sich eigentlich schon implizit in ihrem Namen äußert. Die Verknüpfung von Forschung und Industrie, von wissenschaftlichen Erkenntnissen und konkreter unternehmerischer Anwendung stellt häufig eine große Hürde dar. Denn das Fundament der Zusammenarbeit, eine Kommunikation und ein gemeinsames Projekt anzubahnen, muss im Vorfeld gegossen werden.

Ich bin ich – nachweislich

Kaum jemand hat immer den Ausweis dabei. Das Smartphone aber schon. Allein deshalb wäre es sinnvoll, sich auch mit dem Smartphone identifizieren zu können. Doch so einfach ist das nicht. Weder technisch noch organisatorisch. Im Konsortialprojekt ONCE forschen unter anderem die Fraunhofer-Institute IAO und AISEC an Möglichkeiten zur sicheren Nutzung digitaler Identitäten in der Verwaltung, im Verkehr und in der Hotellerie. Im Interview erklärt Sandra Kostic, Gruppenleiterin am Fraunhofer AISEC im Bereich Usable Security und Privacy, die Hürden und wie sie genommen werden können.

Virtuelle Trainings für den echten Notfall

Die erste Notfallversorgung ist für Auszubildende oft überwältigend. Um die Neulinge bei den ohnehin schon stressreichen Umständen nicht komplett ins kalte Wasser zu werfen, werden sie in Vorbereitungskursen an die Situation gewöhnt. Wie immer in der Aus- und Weiterbildung gilt dabei das Motto »Je realitätsnäher, desto besser.« Im Projekt ViTAWiN wird deshalb eine VR-/AR-Simulationsumgebung für Aus- und Weiterbildungskurse in der professionellen Notfallversorgung entwickelt.