Smart City

Visualisierung des Pfaff-Quartiers in Kaiserslautern. Zu sehen ist ein offener, grüner Stadtplatz mit Rasenflächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten. Menschen halten sich im Freien auf, sitzen auf der Wiese, gehen spazieren oder fahren Fahrrad. Im Vordergrund befindet sich ein kleiner Sport- und Aufenthaltsbereich. Umgeben ist der Platz von mehrgeschossigen, modernen Wohn- und Bürogebäuden. Wege verbinden die Gebäude miteinander. Die Szene vermittelt ein lebendiges, urbanes und begrüntes Quartier mit Raum für Begegnung und Freizeit.

Ein Quartier als Labor der Zukunft 

Auf dem ehemaligen Werksgelände des Nähmaschinenherstellers Pfaff in Kaiserslautern entsteht seit 2017 eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. »EnStadt:Pfaff«: das klimaneutrale und funktional genutzte Stadtquartier in Kaiserslautern. Wohnen, Arbeiten, Forschung und medizinische Versorgung kommen hier zusammen – unterstützt durch digitale Technologien, die nachhaltiges Verhalten im Alltag erleichtern. Im Zentrum des Projekts steht eine offene Quartiersplattform, die neue Formen von Mobilität, Nachbarschaft und Ressourcennutzung ermöglicht. Die aus dem Proejekt bisher gewonnenen Erkenntnisse bündelt ein Abschlussbericht aus dem Jahr 2025, der zugleich den Blick nach vorn richtet: Welche Rolle werden Informations- und Kommunikationstechnologien bis 2029 – und darüber hinaus – für Akzeptanz, Teilhabe und Klimaschutz in der Stadt spielen?

Grüne Informations- und Kommunikationstechnologien

Wer an CO2-Emissionen und den ihrerseits katalysierten Klimawandel denkt, dem schweben vermutlich Dinge wie große Fabriken oder Schiffs- und Flugverkehr vor dem inneren Auge. Doch auch die Tech-Branche, allen voran Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, das Internet der Dinge oder auch Rechenzentren tragen einen erheblichen Teil zum klimabelastenden Daten- und Energieverbrauch bei. Im Projekt »Green ICT @ FMD« entwickeln die Forscher*innen deshalb ressourcenschonendere Prozesse für die Herstellung von Mikro- und Leistungselektronik sowie energiesensible Optimierungen auf den Ebenen der Datenverarbeitung und -übertragung. Mehr zum Thema gibt es in der neuen Folge von »Fraunhofer Innovisions: Nachgeforscht«.