Allgemein

starker Regen tropft auf den Boden, darüber in weißer Schrift der Titel: »Starkregen vorhersagen – Pdcast Nachgeforscht«

Wie Akustik Starkregen in Echtzeit messbar macht

Auf Wetterapps und Regenradare ist nicht immer Verlass. Warum ist es so schwierig, Regen lokal präzise zu messen? Und warum liefern klassische Methoden oft nur punktuelle Daten? In der neuen »Nachgeforscht«-Folge sprechen wir mit Kevin Hock vom Fraunhofer IDMT über das Projekt »lokalRAIN«. Gemeinsam mit der Pan Acoustics GmbH entwickelt er einen akustischen Regensensor, der mithilfe von Deep- und Machine Learning Niederschlag über Schwingungen erfassen kann. 

Illustration eines leuchtenden Quantenprozessors auf einer dunklen Leiterplatte mit zahlreichen elektronischen Verbindungen. Blaue Partikel steigen aus dem Prozessor auf.

»FullStaQD« – Europas Initiative für kollaboratives Quantencomputing

Quantencomputing verspricht, komplexe Probleme neu zu denken – doch der Weg von der Forschung in die Anwendung ist noch lang. Genau hier setzt »FullStaQD« an: ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Projekt am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

Intelligente Videoüberwachung

Die öffentliche Sicherheit in unseren Städten steht vor einem Dilemma: Wie schützt
man hochfrequentierte Plätze, ohne dabei die Freiheit und Privatsphäre jedes
einzelnen aufzugeben? Ein Blick nach Mannheim und Hamburg zeigt, dass dies kein
Widerspruch sein muss. Das Fraunhofer IOSB entwickelt eine Künstliche
Intelligenz, die nicht auf Gesichter achtet, sondern mit Bewegungsmustern arbeitet
und damit einen neuen Standard für den Datenschutz setzt.

Sicher ans Ziel im Quantenzeitalter

Daten, die wir heute über das Internet verschicken, könnten in zehn Jahren zum offenen Buch werden. Angreifende speichern verschlüsselte Kommunikation bereits heute, um sie später mit Quantencomputern zu entschlüsseln. Besonders für die Automobilindustrie mit ihren langen Produktlebenszyklen ist das eine enorme Herausforderung. Das Projekt PARFAIT, vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, entwickelt deshalb Lösungen, um Fahrzeuge bereits heute möglichst »quantensicher« zu machen.

Visualisierung des Pfaff-Quartiers in Kaiserslautern. Zu sehen ist ein offener, grüner Stadtplatz mit Rasenflächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten. Menschen halten sich im Freien auf, sitzen auf der Wiese, gehen spazieren oder fahren Fahrrad. Im Vordergrund befindet sich ein kleiner Sport- und Aufenthaltsbereich. Umgeben ist der Platz von mehrgeschossigen, modernen Wohn- und Bürogebäuden. Wege verbinden die Gebäude miteinander. Die Szene vermittelt ein lebendiges, urbanes und begrüntes Quartier mit Raum für Begegnung und Freizeit.

Ein Quartier als Labor der Zukunft 

Auf dem ehemaligen Werksgelände des Nähmaschinenherstellers Pfaff in Kaiserslautern entsteht seit 2017 eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. »EnStadt:Pfaff«: das klimaneutrale und funktional genutzte Stadtquartier in Kaiserslautern. Wohnen, Arbeiten, Forschung und medizinische Versorgung kommen hier zusammen – unterstützt durch digitale Technologien, die nachhaltiges Verhalten im Alltag erleichtern. Im Zentrum des Projekts steht eine offene Quartiersplattform, die neue Formen von Mobilität, Nachbarschaft und Ressourcennutzung ermöglicht. Die aus dem Proejekt bisher gewonnenen Erkenntnisse bündelt ein Abschlussbericht aus dem Jahr 2025, der zugleich den Blick nach vorn richtet: Welche Rolle werden Informations- und Kommunikationstechnologien bis 2029 – und darüber hinaus – für Akzeptanz, Teilhabe und Klimaschutz in der Stadt spielen?

Grafische Darstellung eines digitalen Produktpasses. Zu sehen sind übereinanderliegende, blaue Karten mit der Aufschrift „Digitaler Produktpass“, einer Produkt-ID und einem QR-Code. Die Illustration symbolisiert die digitale Identifikation und Nachverfolgbarkeit eines Produkts.

Der Digitale Produktpass

Was ab 2027 EU-weit zur regulatorischen Pflicht wird, kann schon heute als strategischer Hebel genutzt werden – für mehr Ressourceneffizienz, höhere Produktivität und neue digitale Geschäftsmodelle. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern hat mit »Eclipse BaSyx« eine kostenfreie Open-Source-Lösung entwickelt, die Unternehmen beim Einstieg in diese Form der Digitalisierung unterstützt.