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Was heute digital geplant wird, kann morgen den Wiederaufbau prägen. Thomas Kuhn vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE gibt im »Nachgehakt«-Interview Einblicke in das Projekt »UkraineVerse« und seine möglichen Impulse.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen digitale Zwillinge und ihre möglichen Einsatzfelder. Thomas Kuhn erläutert, wie sich mithilfe digitaler Modelle komplexe Zusammenhänge von Produktions- und Lieferketten sichtbar machen lassen und warum digitale Ansätze insbesondere in Phasen des Umbruchs an Bedeutung gewinnen. Gerade beim Wiederaufbau zerstörter Regionen bieten digitale Produktzwillinge die Möglichkeit, Bedarfe präzise zu planen und Infrastruktur von Beginn an zukunftsfähig auszulegen. Ziel ist es, wirtschaftliche Strukturen frühzeitig digital zu gestalten, um nach Beendigung des Krieges handlungsfähig und wettbewerbsfähig zu sein. Vor diesem Hintergrund entsteht das Projekt »UkraineVerse« in Kooperation mit dem Industriepartner BizzTech und bildet einen digitalen Masterplan, der nach Kriegsende unmittelbar in die Umsetzung übergehen kann.
(JMa)

Experte
Thomas Kuhn
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE