Öffentliche Sicherheit

Intelligente Videoüberwachung

Die öffentliche Sicherheit in unseren Städten steht vor einem Dilemma: Wie schützt
man hochfrequentierte Plätze, ohne dabei die Freiheit und Privatsphäre jedes
einzelnen aufzugeben? Ein Blick nach Mannheim und Hamburg zeigt, dass dies kein
Widerspruch sein muss. Das Fraunhofer IOSB entwickelt eine Künstliche
Intelligenz, die nicht auf Gesichter achtet, sondern mit Bewegungsmustern arbeitet
und damit einen neuen Standard für den Datenschutz setzt.

 Bargeldversorgung im Krisenfall

Im Krisenfall über Bargeld zu verfügen, stellt nicht nur eine wichtige überlebenspraktische Komponente dar. Auch sinkt die Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung, wenn die öffentliche Ordnung im Bereich von fundamentalen Finanzdienstleistungen aufrechterhalten bleibt. Doch Bargeldautomaten Krisensituationen mit ausreichend Bargeld zu versorgen, ist bei weitem nicht trivial. Die Arbeitsgruppe für Supply Chain Services des Fraunhofer IIS hat deshalb ein mathematisches Modell entwickelt, welches die Relevanz des Standorts eines einzelnen Geldautomaten in Notlagen bestimmen kann. Auf dieser Errechnungsgrundlage kann dann ermittelt werden, welche Automaten priorisiert mit Bargeld beliefert werden sollen.

Wolkig mit Aussicht auf Inzidenzanstieg

Verschiedenartige Krisen stehen in Wechselwirkung zueinander und verstärken sich häufig gegenseitig. Treffen etwa Wetterextremsituationen auf stark ansteigende Zahlen an Krankheitsfällen, bedroht das die Wirtschaft in besonderem Maße. Doch die Krisensituationen zugrundeliegenden Daten werden in der heutigen Zeit meist bereits gesammelt. Um diese Daten allerdings miteinander zu verschneiden und effektive Vorhersagen zu generieren, braucht es innovative Techniken der Datenverarbeitung. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen.

Wenn sonst nichts mehr funktioniert

Vor über einem Jahr, im Juli 2021, wurde das Ahrtal von einem heftigen Unwetter getroffen. Die Flutwelle hat damals nicht nur Häuser, Autos und Brücken zerstört, sie hat auch die Strom- und Mobilfunkmasten mit sich gerissen. Die dadurch fehlenden Kommunikationstrukturen stellten eine der größten Herausforderungen an diesen Tagen dar: Ohne Internet ist es schwer, einen Lageplan zu erstellen und so eine Übersicht über die Gesamtlage zu gewinnen. Am Fraunhofer FKIE entwickeln die Mitarbeitenden eine Plattform, mit deren Hilfe in der Akutphase einer Katastrophe ein lokales Lagebild aufgebaut werden kann. Mehr dazu hört ihr in der neuen Folge von Fraunhofer InnoVisions: Nachgeforscht.