Sensorik

starker Regen tropft auf den Boden, darüber in weißer Schrift der Titel: »Starkregen vorhersagen – Pdcast Nachgeforscht«

Wie Akustik Starkregen in Echtzeit messbar macht

Auf Wetterapps und Regenradare ist nicht immer Verlass. Warum ist es so schwierig, Regen lokal präzise zu messen? Und warum liefern klassische Methoden oft nur punktuelle Daten? In der neuen »Nachgeforscht«-Folge sprechen wir mit Kevin Hock vom Fraunhofer IDMT über das Projekt »lokalRAIN«. Gemeinsam mit der Pan Acoustics GmbH entwickelt er einen akustischen Regensensor, der mithilfe von Deep- und Machine Learning Niederschlag über Schwingungen erfassen kann. 

Sensoren fusionieren

Ein einzelner Sensor hat immer blinde Flecken. VALISENS vernetzt Kameras, Radar, Lidar und Infrastruktursensoren zu einem gemeinsamen Verständnis der Verkehrssituation. So können automatisierte Fahrzeuge Bewegungen, Risiken und verdeckte Verkehrsteilnehmende früher erkennen und verlässlicher reagieren – besonders in komplexen Situationen wie Kreuzungen oder dichtem Stadtverkehr.

Feldbestellung – aber digital!

Die Landwitrtschaft steht vor großen Herausforderungen. Wie können zum Beispiel die Einhaltung von Umweltschutzauflagen und die Steigerung der Produktivität für eine wachsende Bevölkerung bewältigt werden? Acht Fraunhofer-Institute forschen gemeinsam an nachhaltigen und ressourceneffizienten Grundlagen für eine produktive digitale Landwirtschaft. Im Leitprojekt „Cognitive Agriculture“, kurz COGNAC, werden technikübergreifende Lösungen entwickelt.

Fränkische Vor-Züge

Wer von A nach B das Auto stehen lässt und dafür die U-Bahn nimmt, erspart sich nicht nur den Stau oder die Parkplatzsuche. Er spart auch rund zwei Drittel CO2-Emissionen ein. Um mittel- und langfristig Klimaneutralität zu erreichen, muss allerdings auch der Schienenverkehr noch grüner werden. Ein wichtiger Hebel dafür ist die weitere Erhöhung der Energieeffizienz. Bei der Nürnberger U-Bahn berechnet nun ein Softwaretool, wie die automatisierten Züge mit möglichst wenig Stromverbrauch fahren. Entwickelt wurde es mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS.

Was schwimmt denn da?

Jährlich werden im Rostocker Fracht- und Fischereihafen rund 400.000 Festmeter Holz verladen – und das rund um die Uhr. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass einzelne Holzstämme verloren gehen. Das birgt jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Schiffsverkehr auf der Warnow. Um jenes Risiko bestmöglich zu minimieren, hat die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ein akustisches Warnsystem entwickelt und getestet.